Inklusive Öffentlichkeitsarbeit
Eine inklusive Öffentlichkeitsarbeit spricht die Vielfalt der Zielgruppen direkt oder indirekt an und sorgt dafür, dass niemand durch Barrieren ausgeschlossen wird. Menschen mit Behinderungen sollten in der Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit einbezogen werden.
Informationen sollten leicht verständlich, mehrsprachig und über unterschiedliche Formate (z. B. Print, Online, Audio) zugänglich gemacht werden. Die Bekanntheit eines Angebots kann z. B. durch gezielte Verbreitung über Behindertenorganisationen oder klassische Pressearbeit erhöht werden. Auch soziale Medien können zur Bekanntmachung von Beratungsangeboten genutzt werden – vorausgesetzt, die Inhalte sind barrierefrei gestaltet. Dabei gilt es, ethische Standards, Datenschutz, Aktualität und barrierefreie Aufbereitung zu beachten. Wichtig ist auch, Barrierefreiheit proaktiv zu kommunizieren und Unterstützungsangebote wie Dolmetschdienste oder Abholhilfen sichtbar zu machen.
Weiterführende Informationen
- Die Plattform «Inklusion Kultur» bietet praxisnahe Informationen zur Gestaltung inklusiver Kommunikation und zur gezielten Ansprache diverser Zielgruppen: www.inklusion-kultur.de
- Kultur B Digital: Tipps für barrierefreies Posten in sozialen Medien – inkl. Textalternativen, Bildbeschreibungen und Farbkontrasten: kultur-b-digital.de
- Barrierekompass: Kurzer Leitfaden zur barrierefreien Gestaltung von Social-Media-Inhalten: barrierekompass.de
- Hilfsmittel für eine barrierefreie digitale Kommunikation
- Web Content Accessibility Guidelines WCAG 2.1 (Seite in Englisch)
- «Zugang für alle» bietet Beratung, Testing, Zertifizierung und Schulungen zur digitalen Barrierefreiheit: access-for-all.ch
- Fach- und Behindertenorganisationen
- Kommunikation über (Nicht-)Barrierefreiheit von Räumen, Gebäuden und Infrastruktur
