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Intersektionale Perspektive

Zugänglichkeit ist individuell verschieden, abhängig von Merkmalen des Angebots und von der individuellen Beeinträchtigung, Lebenssituation, Sprache, Geschlecht oder kulturellem Hintergrund. Menschen mit Behinderungen bilden eine heterogene Gruppe mit vielfältigen Bedürfnissen und Erfahrungen. Sie können nicht nur von Gesundheitsproblemen in verschiedenen Funktionsbereichen betroffen sein (siehe Menschen mit Mehrfachbehinderungen), sondern auch von Benachteiligungen aufgrund von weiteren Merkmalen, die sie aufweisen (z. B. Geschlecht, sexuelle Orientierung, Fremdsprachigkeit), die zu weiteren Barrieren oder einer Kumulation von Benachteiligungen führen können. Eine intersektionale Perspektive ist daher unerlässlich: Nur wenn unterschiedliche Merkmale und Lebenslagen zusammengedacht werden und Betroffene aktiv einbezogen sind, lässt sich echte Barrierefreiheit gestalten.